Re: Tiktin Family of Rabbis #poland


David Seldner
 

There are 1.5 pages in the "Biographisches Handbuch der Rabbiner", I have copied and am pasting
the main information about his life here, there are references where you can find more about him.
Use DeepL or google to translate the text, there are more Tiktins in there, too. I recommend to
download the book if you want to know more.

1775 TIKTIN, Abraham, gen. Pätah. ha-Bayith, geb. 24. Dez. 1764 in Swarzędz (Schwersenz),
Großpolen, gest. 27. Dez. 1820 in Breslau. - Sohn des Gedalja aus Tykocin bei Białystok, des
„Dajan von Schwersenz“, und seiner Frau Freidel. Erziehung nach dem Tode des Vaters (1773)
durch die Ehemänner seiner Schwestern Jitte und Eidel, den Rb. Isaak-Mordechai b. Baruch in
Grodzisk (Grätz) und den Posener Dajan Jakob; nach seiner Heirat mit Esther Kuttner (Kutschinski),
Tochter des Aron K., lebt er 12 Jahre lernend u. lehrend bei seinen Schwiegereltern in Swarzędz,
ernährt sich vom Handel, versieht seit 1797 kurzzeitig auch das örtliche Rabbinat. Später
Rb. in Łęczyca (Luntschütz) in Russ.-Großpolen, 1803 Oberrb. in Glogau, übt dort bis zum Gesetz
von 1812 auch zivilrichterliche Funktionen aus; 12. Okt. 1816 „Oberlandesrabbiner bei der
Schlesischen Gemeinde“ mit Sitz in Breslau und 750 Tl. Gehalt; er galt bei seiner Anstellung als
ein Mann, der „nicht bloß die erforderlichen rabbinischen Kenntnisse besitzt und als rechtschaffen
bekannt ist, sondern zugleich auch befähigt ist, die erbaulichen Vorträge und Reden in der
Landessprache gehörig zu halten und die erforderlichen Eigenschaften besitzt, der ihm anvertrauten
Gemeinde ein liebevoller Führer und ein weiser Ratgeber zu sein“ (Lucas und Heitmann, S.
247f.). 1819 trägt er zu den ’Eläh divrē ha-berīth bei. Hatte kurz vor seinem Tode einen Ruf auf
das Fürther Oberrt. angenommen. Seine Frau erhielt in Breslau eine Pension von 400 Tl.

Good luck and best wishes!
--
David Seldner, Karlsruhe, Germany
seldner@...

Join main@groups.jewishgen.org to automatically receive all group messages.