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Seeking STERN in Erlangen #germany

VALH204@...
 

I am researching my maternal grandmother's side of the family. I have posted
messages previous to this, but only a couple. I am fairly new to researching my
family roots. My grandmother had very good friends in Erlangen, Germany. I am
trying to contact them to ask them more questions about my grandmother and
g.g.parents.

The name of her friend was/is Karolina STERN, her husband I believe
was/is Arthur STERN. They had two sons Peter and Sam STERN. I would be very
grateful for any information or contact with them as this may help answer
questions about my now deceased relatives. Thank You,

Valery Herring, Portsmouth VA. valh204@aol.com


Dr. Peter Clemens #germany

Yvonne Stern <ystern@...>
 

The Berliner Zeitung (June 5th, 2004) published a very interesting article
about the extensive family research and the accomplishments of Dr. Peter
CLEMENS , a well known and dear GerSig member >from Schwerin, Germany.

Dr. CLEMENS persistence and dedication to find his jewish ancestors is an
example for all gen researchers.

Yvonne Stern
Rio de Janeiro - Brazil
ystern@terra.com.br


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/seite_3/



BERLINER ZEITUNG
Samstag, 05. Juni 2004 - Seite 3
Zurück ins Paradies

Peter Clemens kann seine Familiengeschichte bis zu Adam und Eva verfolgen.
Er lebt in der 131. Generation - in Schwerin

Wolfgang Kohrt

SCHWERIN, im Juni. Seit dem Paradies ist eine Menge Zeit vergangen. Nach dem
jüdischen Kalender sind es 5 764 Jahre. Die Zahl der Einwohner damals war
überschaubar, es waren Adam und Eva. Es ist also ein weiter Weg vom Paradies
ins neuzeitliche Mecklenburg-Vorpommern. Dort in Schwerin lebt Professor
Peter Clemens. In gewisser Weise hat er sich an den Anfang aller Zeiten
begeben. Dieser Professor, Chef der Schweriner Kinderklinik, 56 Jahre alt,
ein großer, schlacksiger Mann mit dem wehenden Haarkranz eines Gelehrten.
Nebenbei ist er Familienforscher, und zu Hause hat er einen Stammbaum, den
er bis auf Adam und Eva zurück führen kann. Wenn man an die Bibel glaubt.
Wenn nicht, kommt er bis ins zwölfte Jahrhundert zurück. Clemens hat 33 559
Menschen in seinem Computer gespeichert. Tote Vorfahren wie Methusalem in
Generation acht zum Beispiel, dessen gute Gene es Clemens Mutter mit 91
Jahren erlauben Tennis zu spielen und Auto zu fahren. Lebende Verwandte in
vielen Ländern. Vetter 17. Grades, Ur-Großtanten. Im Gespräch mit ihm weiß
man nicht, was mehr herum fliegt, sind es die Jahreszahlen oder die Vorsilbe
Ur?

Peter Clemens entstammt einer weit verzweigten jüdisch-christlichen Familie,
deren Mitglieder heute auf allen Kontinenten leben. Clemens ist ein Jude, er
ist ein Christ, oder beides, oder beides nicht. Wir werden es noch sehen. In
seinem Haus deutet nichts auf seinen medizinischen Beruf, aber alles auf die
Suche nach Angehörigen dieser großen Familie. Im Treppenhaus hängt der
gerahmte Stammbaum, der von Adam und Eva zu Peter Clemens führt. Schräg
gegenüber hängt das Porträt eines Urgroßonkels als Kind, etwa 1850 gemalt.
Es gibt ein Familienwappen, 1400 vom deutschen Kaiser verliehen, ein Bild
der jüdischen Urgroßmutter Josephy, die in eine evangelische Familie
heiratete. Es gibt Stammbäume vom mecklenburgischen Zweig und vom
italienischen Zweig, Kartons mit Notizen und Originalbriefen aus vergangenen
Jahrhunderten, Fotoalben und Weihnachtsgrüßen von Verwandten sechsten oder
achten Grades aus Amerika oder Israel.
Es ist nicht so, dass Clemens sich schon immer für Stammbäume interessiert
hat. "Geschichte hasste ich immer", sagt er, "ich fand Geschichte doof und
uninteressant und habe erst durch die Familienforschung dazu gefunden." Sein
Großvater hat ihn dahin gebracht, der um die vorletzte Jahrhundertwende
versuchte, aus Kirchen-und Synagogenbüchern den Familienstammbaum zu
rekonstruieren. Er fand 3 500 Vorfahren und kam bis ins Jahr 1620 in
Deutschland zurück. Dann hielt er seinen Enkel Peter für die richtige
Person, die Arbeit weiter zu führen. Über seine letzte gefundene Person
schrieb der Großvater, dass sie einen Vater haben muss, der um 1580 in
Portugal geboren sei.

Clemens wollte gar nicht in Portugal suchen. Bis heute will er lieber
lebende Verwandte finden als tote. "Ich war mathematisch-visuell immer gut,
und das erleichtert die Sache ungemein. Es wird alles viel einfacher, wenn
man sich sofort vorstellen kann, was ein Vetter dritten Grades ist oder ein
Urgroßonkel oder eine Ur-Ur-Großtante. Wenn mir zum Beispiel jemand aus
England schreibt, von dem ich bisher nichts wusste, und der sagt, dass er
mit mir und der jüdischen Linie Josephy zusammen hängen müsste, dann sehe
ich ziemlich schnell in meinem Kopf, wo er auf der großen Ahnentafel stehen
wird."
Es war schließlich ein lebender Verwandter, Joseph Ben Brith, Vetter
siebzehnten Grades, mit einem gemeinsamen
Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater aus dem 16. Jahrhundert, der zu Clemens
durch das Internet fand. Der Vetter lebt in Israel und hatte den Rest bis
etwa Elfhundert erforscht. "25 Generationen vor mir findet sich dort der
erste Oberrabiner von Portugal. Er hieß Yaisch Ibn Yahya." Er lebte von 1110
bis 1204.

Damit überblickte Clemens schon eine hübsche Zeitspanne. Er nahm seinen
Stammbaum, fuhr 2002 zu einem internationalen Kongress jüdischer
Familienforscher nach Toronto und erzählte dort von einer typischen
jüdischen Familienodyssee über 900 Jahre. "Mit Inquisition, mit
Naziverfolgung und mit all den anderen schrecklichen Dingen, die passiert
sind. Am Ende meines Vortrages stand David Kelley auf, ein prominenter
jüdischer Familienforscher, und machte mir ein Angebot. Wenn Du möchtest,
sagte er, kann ich Dir zeigen, wer der Großvater Deines portugiesischen
Oberrabiners ist."

Dieser Großvater hieß demnach David Ben Zakkai und war der letzte
israelitische Exilkönig in Babylon. Er regierte um die erste
Jahrtausendwende nach Christus. Mit Hilfe der Bibel geht es dann zurück bis
an den Anfang von allem: Über die anderen babylonischen Exilkönige, über
Salomon, König der Israeliten, seinen Vater David, der mit Goliath kämpfte,
dessen Vater Saul, Noah, seinen Großvater Methusalem zu Adam und Eva.

So sieht es also aus, wenn man der Bibel glaubt. Peter Clemens glaubt, dass
der Mensch vom Affen abstammt. Clemens lebt irgendwie zwischen den Welten.
Seine jüdische Urgroßmutter hatte in eine christliche Familie eingeheiratet
und sich taufen lassen. "Aber vom jüdisch-religiösen Aspekt ist die Taufe
natürlich kein Akt, mit dem man aus dem Judentum austreten kann. Im
jüdischen Sinne ist meine Urgroßmutter immer Jüdin geblieben. Und weil diese
Religion durch die Mutter bestimmt wird, war ihre Tochter auch Jüdin und
deren Tochter, also meine Mutter, auch."

Nach jüdischem Verständnis ist Peter Clemens also Jude, nach christlichem
Verständnis Protestant. "Ich sehe mich weder als das eine noch als das
andere. Oder als beides. Ich gehe in den christlichen Gottesdienst und in
die jüdische Gemeinde, doch mein Glaube liegt bei Null."

Aber da ist dieser unglaubliche Stammbaum. Er hilft ihm oft bei dem, was ihn
eigentlich interessiert. Peter Clemens nennt sich Lebendforscher. Im Grunde
genommen interessiert es ihn nicht, ob seine Ur-Ur-Großmutter in Ludwigslust
oder einem Nachbardorf geboren wurde. Oder dass ein paar Nachfahren des
ersten portugiesischen Oberrabiners Yaisch Ibn Yahya der Inquisition
entkamen und ihren Namen auf dem Gebiet des heutigen Deutschland in
Henriques umwandelten, aus dem später Hinrichsen wurde. Clemens fahndet nach
lebenden Verwandten.

Der große Familienstammbaum ist dabei oft sein Köder. "Sagen wir, ich bin
durch das Internet auf einen Namen aus meiner Vorfahrenlinie gestoßen. Durch
das Internet schaffen sie heute bei der Forschung in einem Monat so viel wie
früher in einem Jahr. Ich habe da also einen Namen und rufe irgendwo auf der
Welt an. Da kann ich sagen, hallo, wir sind vermutlich durch einen
gemeinsamen Vorfahren im 15. Jahrhundert verwandt, und unser Stammbaum geht
zurück bis Adam und Eva. Dadurch habe ich dann meist so viel Interesse
geweckt, dass sich schnell ein enger Kontakt herstellt und ich durch diese
Person zu weiteren Informationen komme."

Clemens schickt keinen einzigen Brief an seine weitläufigen Verwandten, ohne
ein paar neue Fragen zu stellen. Dann will er vielleicht von Tante Rosi in
Peru wissen, wie die Werft ihres Vaters in Hamburg hieß. Oder ob sie nicht
eine Kopie des Stammbaums von Ruben Hinrichsen aus dem 17. Jahrhundert
schicken könnte. "Die Leute merken sehr schnell", sagt er, "dass sie mit mir
nie fertig werden."

Von den 33 559 Personen, die Peter Clemens auf seiner Festplatte hat,
vermutet er, dass 15 000 bis 20 000 leben. Von etwa 10 000 weiß er, wo sie
leben. "Leider", sagt er, "habe ich nur etwa 800 E-Mail-Adressen, zu denen
aber über 3 000 Menschen gehören." Letztes Jahr hat er folglich 800 Mal
seinen Weihnachtsbrief in alle Welt versandt. An einen Mathematikprofessor
in Kostarika, einen Elektrotechniker in Kanada, an den argentinischen
Großkaufmann Jürgen Hinrichsen, an Peter Rosenstern mit seiner Biofarm auf
Hawaii, nach Israel, Südafrika, Australien, Brasilien, Dänemark oder
Holland. Oft besucht er seine Verwandten, oder sie sind bei ihm in Schwerin
zu Gast. Im Moment hat er Einladungen nach Brasilien, Frankreich, Südafrika,
Hawaii und Australien.

Manchmal ist es am Anfang nicht einfach. Besonders bei den Nachfahren der
Geschwister von Clemens jüdischer Urgroßmutter. Viele von deren Eltern oder
Onkeln und Tanten sind in der Nazizeit ermordet worden. Und oft haben die
heute lebenden Nachfahren versprechen müssen, nie wieder Kontakt zu
Deutschland oder Deutschen aufzunehmen.
Tante Rosi, eine Cousine vierten Grades, ist 83 Jahre und lebt als verarmte,
pensionierte Lehrerin in Peru. 1997 bekam sie einen Brief aus Deutschland,
aus Schwerin. Clemens schrieb: "Ich glaube, wir sind verwandt, und ich
schicke Ihnen meine Arbeit ‘Die Nachfahren der Familie Henriques-Hinrichsen
& Josephy'". Rosemarie Hinrichsen schrieb in einem altertümlichen Deutsch
zurück. "Da wir nun dieselben Vorfahren haben, sind wir ja nun miteinander
verwandt und erlaube ich es mir, mein allerherzlichstes Wohlwollen
preiszugeben. Ich muss Sie wirklich bewundern, weil Sie ihr Leben daran
gesetzt haben, einen so ausgebreiteten Stammbaum zu erschaffen, uns allen
zugunsten. Sie haben es erreicht, die Familienmitglieder so langsam wieder
zusammen zu führen. Sie haben ein Werk gezaubert, was mit Gottes Hilfe ein
unentbehrbarer Besitz für jedes Mitglied der Hinrichsen-Familie bedeutet,
auch für diejenigen, die hinter uns kommen."

Clemens' Tante Rosi, sie sind längst beim "Du", musste mit ihren Eltern vor
den Nazis fliehen, obwohl sie bis dahin nicht wusste, dass sie Jüdin ist. In
Peru hat sie keinen Kontakt mit deutsch sprechenden Menschen. "Nach dem Tod
meiner Eltern habe ich mir vorgenommen, weder mit Juden noch mit Deutschen
zusammen zu kommen, und im Lande Peru, das ich heiß liebe, aufzugehen. Den
Beschluss habe ich durchgesetzt, aber heutzutage denke ich wohl etwas
anders."

Rosemarie Hinrichsen ist ein Beispiel für viele aus dem Stammbaum von Peter
Clemens. Sie stehen in engem brieflichen Kontakt. Er hat sie in ihrem
bescheidenen Haus in Peru besucht, und sie wünschte sich ein paar
Mitbringsel aus Deutschland. "Einen größeren Büstenhalter XX2, ein wenig
deutsche Erde, am liebsten Heidesand, einen winzigen Strauß Heide, 2-3
Zentimeter, ein kleines Stückchen Lübecker Marzipan."

Letztens hat Peter Clemens eine E-Mail von einem Engländer namens Josephy
bekommen. Clemens Ur-Ur-Großmutter Henriette Hinrichsen aus dem
mecklenburgischen Ludwigslust hatte in eine jüdische Familie mit dem Namen
Josephy hinein geheiratet. Dieser Engländer nun vermutete, dass seine
Vorfahren aus Mecklenburg gekommen seien und fragte, ob Clemens mit dieser
Familie etwas zu tun hat. Es war ein Volltreffer. Clemens weiß viel über die
Josephys, nur nicht über den englischen Zweig. Mit seinem gerade entdeckten
Vetter vierten Grades will er nun die Nachfahren eines vor knapp zweihundert
Jahren ausgewanderten Brüderpaares finden. Die Zeit wird wieder neue
Gesichter bekommen, neue Bilder, Ortschaften, Geburts-und Sterbedaten.

Clemens kann nicht anders. Er sagt, dass es ähnlich wie beim Kreuzworträtsel
ist. Da fange man an, und es lasse einen nicht los, bis alles gelöst ist.
"So ähnlich ist es bei der Familienforschung. Das ist der Versuch, so lange
an einer Ahnentafel zu arbeiten, bis sie fertig ist. Der Unterschied besteht
nur darin, dass das nie fertig wird."

Aber das macht nichts. Er bekommt Dank von seinen Verwandten aus der ganzen
Welt. Tante Rosi, die verarmte Lehrerin aus Peru, hatte Peter Clemens eines
Tages geschrieben: "Peterlein, Du bist ein wahrhaftiger, ehrbarer Nachkomme
König Davids."
.


German SIG #Germany Seeking STERN in Erlangen #germany

VALH204@...
 

I am researching my maternal grandmother's side of the family. I have posted
messages previous to this, but only a couple. I am fairly new to researching my
family roots. My grandmother had very good friends in Erlangen, Germany. I am
trying to contact them to ask them more questions about my grandmother and
g.g.parents.

The name of her friend was/is Karolina STERN, her husband I believe
was/is Arthur STERN. They had two sons Peter and Sam STERN. I would be very
grateful for any information or contact with them as this may help answer
questions about my now deceased relatives. Thank You,

Valery Herring, Portsmouth VA. valh204@aol.com


German SIG #Germany Dr. Peter Clemens #germany

Yvonne Stern <ystern@...>
 

The Berliner Zeitung (June 5th, 2004) published a very interesting article
about the extensive family research and the accomplishments of Dr. Peter
CLEMENS , a well known and dear GerSig member >from Schwerin, Germany.

Dr. CLEMENS persistence and dedication to find his jewish ancestors is an
example for all gen researchers.

Yvonne Stern
Rio de Janeiro - Brazil
ystern@terra.com.br


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/seite_3/



BERLINER ZEITUNG
Samstag, 05. Juni 2004 - Seite 3
Zurück ins Paradies

Peter Clemens kann seine Familiengeschichte bis zu Adam und Eva verfolgen.
Er lebt in der 131. Generation - in Schwerin

Wolfgang Kohrt

SCHWERIN, im Juni. Seit dem Paradies ist eine Menge Zeit vergangen. Nach dem
jüdischen Kalender sind es 5 764 Jahre. Die Zahl der Einwohner damals war
überschaubar, es waren Adam und Eva. Es ist also ein weiter Weg vom Paradies
ins neuzeitliche Mecklenburg-Vorpommern. Dort in Schwerin lebt Professor
Peter Clemens. In gewisser Weise hat er sich an den Anfang aller Zeiten
begeben. Dieser Professor, Chef der Schweriner Kinderklinik, 56 Jahre alt,
ein großer, schlacksiger Mann mit dem wehenden Haarkranz eines Gelehrten.
Nebenbei ist er Familienforscher, und zu Hause hat er einen Stammbaum, den
er bis auf Adam und Eva zurück führen kann. Wenn man an die Bibel glaubt.
Wenn nicht, kommt er bis ins zwölfte Jahrhundert zurück. Clemens hat 33 559
Menschen in seinem Computer gespeichert. Tote Vorfahren wie Methusalem in
Generation acht zum Beispiel, dessen gute Gene es Clemens Mutter mit 91
Jahren erlauben Tennis zu spielen und Auto zu fahren. Lebende Verwandte in
vielen Ländern. Vetter 17. Grades, Ur-Großtanten. Im Gespräch mit ihm weiß
man nicht, was mehr herum fliegt, sind es die Jahreszahlen oder die Vorsilbe
Ur?

Peter Clemens entstammt einer weit verzweigten jüdisch-christlichen Familie,
deren Mitglieder heute auf allen Kontinenten leben. Clemens ist ein Jude, er
ist ein Christ, oder beides, oder beides nicht. Wir werden es noch sehen. In
seinem Haus deutet nichts auf seinen medizinischen Beruf, aber alles auf die
Suche nach Angehörigen dieser großen Familie. Im Treppenhaus hängt der
gerahmte Stammbaum, der von Adam und Eva zu Peter Clemens führt. Schräg
gegenüber hängt das Porträt eines Urgroßonkels als Kind, etwa 1850 gemalt.
Es gibt ein Familienwappen, 1400 vom deutschen Kaiser verliehen, ein Bild
der jüdischen Urgroßmutter Josephy, die in eine evangelische Familie
heiratete. Es gibt Stammbäume vom mecklenburgischen Zweig und vom
italienischen Zweig, Kartons mit Notizen und Originalbriefen aus vergangenen
Jahrhunderten, Fotoalben und Weihnachtsgrüßen von Verwandten sechsten oder
achten Grades aus Amerika oder Israel.
Es ist nicht so, dass Clemens sich schon immer für Stammbäume interessiert
hat. "Geschichte hasste ich immer", sagt er, "ich fand Geschichte doof und
uninteressant und habe erst durch die Familienforschung dazu gefunden." Sein
Großvater hat ihn dahin gebracht, der um die vorletzte Jahrhundertwende
versuchte, aus Kirchen-und Synagogenbüchern den Familienstammbaum zu
rekonstruieren. Er fand 3 500 Vorfahren und kam bis ins Jahr 1620 in
Deutschland zurück. Dann hielt er seinen Enkel Peter für die richtige
Person, die Arbeit weiter zu führen. Über seine letzte gefundene Person
schrieb der Großvater, dass sie einen Vater haben muss, der um 1580 in
Portugal geboren sei.

Clemens wollte gar nicht in Portugal suchen. Bis heute will er lieber
lebende Verwandte finden als tote. "Ich war mathematisch-visuell immer gut,
und das erleichtert die Sache ungemein. Es wird alles viel einfacher, wenn
man sich sofort vorstellen kann, was ein Vetter dritten Grades ist oder ein
Urgroßonkel oder eine Ur-Ur-Großtante. Wenn mir zum Beispiel jemand aus
England schreibt, von dem ich bisher nichts wusste, und der sagt, dass er
mit mir und der jüdischen Linie Josephy zusammen hängen müsste, dann sehe
ich ziemlich schnell in meinem Kopf, wo er auf der großen Ahnentafel stehen
wird."
Es war schließlich ein lebender Verwandter, Joseph Ben Brith, Vetter
siebzehnten Grades, mit einem gemeinsamen
Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater aus dem 16. Jahrhundert, der zu Clemens
durch das Internet fand. Der Vetter lebt in Israel und hatte den Rest bis
etwa Elfhundert erforscht. "25 Generationen vor mir findet sich dort der
erste Oberrabiner von Portugal. Er hieß Yaisch Ibn Yahya." Er lebte von 1110
bis 1204.

Damit überblickte Clemens schon eine hübsche Zeitspanne. Er nahm seinen
Stammbaum, fuhr 2002 zu einem internationalen Kongress jüdischer
Familienforscher nach Toronto und erzählte dort von einer typischen
jüdischen Familienodyssee über 900 Jahre. "Mit Inquisition, mit
Naziverfolgung und mit all den anderen schrecklichen Dingen, die passiert
sind. Am Ende meines Vortrages stand David Kelley auf, ein prominenter
jüdischer Familienforscher, und machte mir ein Angebot. Wenn Du möchtest,
sagte er, kann ich Dir zeigen, wer der Großvater Deines portugiesischen
Oberrabiners ist."

Dieser Großvater hieß demnach David Ben Zakkai und war der letzte
israelitische Exilkönig in Babylon. Er regierte um die erste
Jahrtausendwende nach Christus. Mit Hilfe der Bibel geht es dann zurück bis
an den Anfang von allem: Über die anderen babylonischen Exilkönige, über
Salomon, König der Israeliten, seinen Vater David, der mit Goliath kämpfte,
dessen Vater Saul, Noah, seinen Großvater Methusalem zu Adam und Eva.

So sieht es also aus, wenn man der Bibel glaubt. Peter Clemens glaubt, dass
der Mensch vom Affen abstammt. Clemens lebt irgendwie zwischen den Welten.
Seine jüdische Urgroßmutter hatte in eine christliche Familie eingeheiratet
und sich taufen lassen. "Aber vom jüdisch-religiösen Aspekt ist die Taufe
natürlich kein Akt, mit dem man aus dem Judentum austreten kann. Im
jüdischen Sinne ist meine Urgroßmutter immer Jüdin geblieben. Und weil diese
Religion durch die Mutter bestimmt wird, war ihre Tochter auch Jüdin und
deren Tochter, also meine Mutter, auch."

Nach jüdischem Verständnis ist Peter Clemens also Jude, nach christlichem
Verständnis Protestant. "Ich sehe mich weder als das eine noch als das
andere. Oder als beides. Ich gehe in den christlichen Gottesdienst und in
die jüdische Gemeinde, doch mein Glaube liegt bei Null."

Aber da ist dieser unglaubliche Stammbaum. Er hilft ihm oft bei dem, was ihn
eigentlich interessiert. Peter Clemens nennt sich Lebendforscher. Im Grunde
genommen interessiert es ihn nicht, ob seine Ur-Ur-Großmutter in Ludwigslust
oder einem Nachbardorf geboren wurde. Oder dass ein paar Nachfahren des
ersten portugiesischen Oberrabiners Yaisch Ibn Yahya der Inquisition
entkamen und ihren Namen auf dem Gebiet des heutigen Deutschland in
Henriques umwandelten, aus dem später Hinrichsen wurde. Clemens fahndet nach
lebenden Verwandten.

Der große Familienstammbaum ist dabei oft sein Köder. "Sagen wir, ich bin
durch das Internet auf einen Namen aus meiner Vorfahrenlinie gestoßen. Durch
das Internet schaffen sie heute bei der Forschung in einem Monat so viel wie
früher in einem Jahr. Ich habe da also einen Namen und rufe irgendwo auf der
Welt an. Da kann ich sagen, hallo, wir sind vermutlich durch einen
gemeinsamen Vorfahren im 15. Jahrhundert verwandt, und unser Stammbaum geht
zurück bis Adam und Eva. Dadurch habe ich dann meist so viel Interesse
geweckt, dass sich schnell ein enger Kontakt herstellt und ich durch diese
Person zu weiteren Informationen komme."

Clemens schickt keinen einzigen Brief an seine weitläufigen Verwandten, ohne
ein paar neue Fragen zu stellen. Dann will er vielleicht von Tante Rosi in
Peru wissen, wie die Werft ihres Vaters in Hamburg hieß. Oder ob sie nicht
eine Kopie des Stammbaums von Ruben Hinrichsen aus dem 17. Jahrhundert
schicken könnte. "Die Leute merken sehr schnell", sagt er, "dass sie mit mir
nie fertig werden."

Von den 33 559 Personen, die Peter Clemens auf seiner Festplatte hat,
vermutet er, dass 15 000 bis 20 000 leben. Von etwa 10 000 weiß er, wo sie
leben. "Leider", sagt er, "habe ich nur etwa 800 E-Mail-Adressen, zu denen
aber über 3 000 Menschen gehören." Letztes Jahr hat er folglich 800 Mal
seinen Weihnachtsbrief in alle Welt versandt. An einen Mathematikprofessor
in Kostarika, einen Elektrotechniker in Kanada, an den argentinischen
Großkaufmann Jürgen Hinrichsen, an Peter Rosenstern mit seiner Biofarm auf
Hawaii, nach Israel, Südafrika, Australien, Brasilien, Dänemark oder
Holland. Oft besucht er seine Verwandten, oder sie sind bei ihm in Schwerin
zu Gast. Im Moment hat er Einladungen nach Brasilien, Frankreich, Südafrika,
Hawaii und Australien.

Manchmal ist es am Anfang nicht einfach. Besonders bei den Nachfahren der
Geschwister von Clemens jüdischer Urgroßmutter. Viele von deren Eltern oder
Onkeln und Tanten sind in der Nazizeit ermordet worden. Und oft haben die
heute lebenden Nachfahren versprechen müssen, nie wieder Kontakt zu
Deutschland oder Deutschen aufzunehmen.
Tante Rosi, eine Cousine vierten Grades, ist 83 Jahre und lebt als verarmte,
pensionierte Lehrerin in Peru. 1997 bekam sie einen Brief aus Deutschland,
aus Schwerin. Clemens schrieb: "Ich glaube, wir sind verwandt, und ich
schicke Ihnen meine Arbeit ‘Die Nachfahren der Familie Henriques-Hinrichsen
& Josephy'". Rosemarie Hinrichsen schrieb in einem altertümlichen Deutsch
zurück. "Da wir nun dieselben Vorfahren haben, sind wir ja nun miteinander
verwandt und erlaube ich es mir, mein allerherzlichstes Wohlwollen
preiszugeben. Ich muss Sie wirklich bewundern, weil Sie ihr Leben daran
gesetzt haben, einen so ausgebreiteten Stammbaum zu erschaffen, uns allen
zugunsten. Sie haben es erreicht, die Familienmitglieder so langsam wieder
zusammen zu führen. Sie haben ein Werk gezaubert, was mit Gottes Hilfe ein
unentbehrbarer Besitz für jedes Mitglied der Hinrichsen-Familie bedeutet,
auch für diejenigen, die hinter uns kommen."

Clemens' Tante Rosi, sie sind längst beim "Du", musste mit ihren Eltern vor
den Nazis fliehen, obwohl sie bis dahin nicht wusste, dass sie Jüdin ist. In
Peru hat sie keinen Kontakt mit deutsch sprechenden Menschen. "Nach dem Tod
meiner Eltern habe ich mir vorgenommen, weder mit Juden noch mit Deutschen
zusammen zu kommen, und im Lande Peru, das ich heiß liebe, aufzugehen. Den
Beschluss habe ich durchgesetzt, aber heutzutage denke ich wohl etwas
anders."

Rosemarie Hinrichsen ist ein Beispiel für viele aus dem Stammbaum von Peter
Clemens. Sie stehen in engem brieflichen Kontakt. Er hat sie in ihrem
bescheidenen Haus in Peru besucht, und sie wünschte sich ein paar
Mitbringsel aus Deutschland. "Einen größeren Büstenhalter XX2, ein wenig
deutsche Erde, am liebsten Heidesand, einen winzigen Strauß Heide, 2-3
Zentimeter, ein kleines Stückchen Lübecker Marzipan."

Letztens hat Peter Clemens eine E-Mail von einem Engländer namens Josephy
bekommen. Clemens Ur-Ur-Großmutter Henriette Hinrichsen aus dem
mecklenburgischen Ludwigslust hatte in eine jüdische Familie mit dem Namen
Josephy hinein geheiratet. Dieser Engländer nun vermutete, dass seine
Vorfahren aus Mecklenburg gekommen seien und fragte, ob Clemens mit dieser
Familie etwas zu tun hat. Es war ein Volltreffer. Clemens weiß viel über die
Josephys, nur nicht über den englischen Zweig. Mit seinem gerade entdeckten
Vetter vierten Grades will er nun die Nachfahren eines vor knapp zweihundert
Jahren ausgewanderten Brüderpaares finden. Die Zeit wird wieder neue
Gesichter bekommen, neue Bilder, Ortschaften, Geburts-und Sterbedaten.

Clemens kann nicht anders. Er sagt, dass es ähnlich wie beim Kreuzworträtsel
ist. Da fange man an, und es lasse einen nicht los, bis alles gelöst ist.
"So ähnlich ist es bei der Familienforschung. Das ist der Versuch, so lange
an einer Ahnentafel zu arbeiten, bis sie fertig ist. Der Unterschied besteht
nur darin, dass das nie fertig wird."

Aber das macht nichts. Er bekommt Dank von seinen Verwandten aus der ganzen
Welt. Tante Rosi, die verarmte Lehrerin aus Peru, hatte Peter Clemens eines
Tages geschrieben: "Peterlein, Du bist ein wahrhaftiger, ehrbarer Nachkomme
König Davids."
.


Posted on behalf of the Jerusalem Conference #france

PIERRE HAHN <pierre28@...>
 

As we are reaching the home stretch, we are putting the final touches on
the program for the Jewish Genealogy Conference in Jerusalem. We have made
arrangements with the Chevra Kadisha [Burial Society] to enable you to
search for where your relatives might be buried in Jerusalem [only]. We are
posting a downloadable .pdf on our website:
http://www.isragen.org.il/ROS/Form-Jeru-Bur-Soc.pdf
This file should be printed, filled out and returned to us as instructed on
the form. When you arrive at the Conference, the information will be
waiting for you. We will continue this service after the conference as
well, but preference until then will be given to those registered for the
conference.
Yad Vashem has informed us that they have extended their hours for research
during the conference. Their hours for the week of 4 - 9 July will be as
follows:
Sunday, Tuesday, Wednesday, Thursday: 8:30 am-7:00 pm. Storerooms
(containing most of the books and all the archival material) close at 5:00
pm. but the reading room will remain open until 7:00pm.
Monday: 8:30 am-5:00 pm. Storerooms close at 3:30 pm.
Friday: 8:30-12:30. Storerooms close at 11:00.
Note: The names database and computerized indexes are available on the
computers in the reading room, and in extra rooms which will be opened
according to need. The information desk at the entrance to the reading room
will be able to direct you to these overflow rooms.
Our volunteers will be available to help you with foreign languages.
You can always find the latest news of the conference by going to our
website: http://www.jewishgen.org/jerusalem2004 and clicking on "news" in
the left hand column!
See you in Jerusalem!
Martha
--
Martha Levinson Lev-Zion, Ph.D.
The 24th IAJGS International Conference on Jewish Genealogy
Jerusalem, July 4-9, 2004
http://www.jewishgen.org/jerusalem2004


Family Emanuel DREYFUS x Pauline LANG #france

PIERRE HAHN <pierre28@...>
 

I have a document of ca 1900 which lists information
on the above family >from the Haut-Rhin in France.

If you are interested let me know
Please respond privately

Pierre M. Hahn, San Francisco
pierre28@pacbell.net


French SIG #France Posted on behalf of the Jerusalem Conference #france

PIERRE HAHN <pierre28@...>
 

As we are reaching the home stretch, we are putting the final touches on
the program for the Jewish Genealogy Conference in Jerusalem. We have made
arrangements with the Chevra Kadisha [Burial Society] to enable you to
search for where your relatives might be buried in Jerusalem [only]. We are
posting a downloadable .pdf on our website:
http://www.isragen.org.il/ROS/Form-Jeru-Bur-Soc.pdf
This file should be printed, filled out and returned to us as instructed on
the form. When you arrive at the Conference, the information will be
waiting for you. We will continue this service after the conference as
well, but preference until then will be given to those registered for the
conference.
Yad Vashem has informed us that they have extended their hours for research
during the conference. Their hours for the week of 4 - 9 July will be as
follows:
Sunday, Tuesday, Wednesday, Thursday: 8:30 am-7:00 pm. Storerooms
(containing most of the books and all the archival material) close at 5:00
pm. but the reading room will remain open until 7:00pm.
Monday: 8:30 am-5:00 pm. Storerooms close at 3:30 pm.
Friday: 8:30-12:30. Storerooms close at 11:00.
Note: The names database and computerized indexes are available on the
computers in the reading room, and in extra rooms which will be opened
according to need. The information desk at the entrance to the reading room
will be able to direct you to these overflow rooms.
Our volunteers will be available to help you with foreign languages.
You can always find the latest news of the conference by going to our
website: http://www.jewishgen.org/jerusalem2004 and clicking on "news" in
the left hand column!
See you in Jerusalem!
Martha
--
Martha Levinson Lev-Zion, Ph.D.
The 24th IAJGS International Conference on Jewish Genealogy
Jerusalem, July 4-9, 2004
http://www.jewishgen.org/jerusalem2004


French SIG #France Family Emanuel DREYFUS x Pauline LANG #france

PIERRE HAHN <pierre28@...>
 

I have a document of ca 1900 which lists information
on the above family >from the Haut-Rhin in France.

If you are interested let me know
Please respond privately

Pierre M. Hahn, San Francisco
pierre28@pacbell.net


Ostrow Mazowiecka Research Family to meet in Jerusalem #poland

Jrbaston
 

Researchers with a connection to Ostrow Mazowiecka,
Poland are invited to an informal breakfast gathering
of the Ostrow Mazowiecka Research Family (OMRF) in
Jerusalem on Wednesday, July 7, during the the
International Conference on Jewish Genealogy at
the Jerusalem Renaissance Hotel.

We are scheduled to get together at 8 a.m.in the
Renaissance Hotel coffee shop. Please let me know
if you can join us so we'll know how large a table to
reserve.

We will be discussing the project to extract all of the
information in the Books of Residents (Tenant Registers)
of Ostrow Mazowiecka, the translation of the Ostrow
Mazowiecka Yizkor Book, as well as other new and
important projects in which the "Family" is involved.**

If you will not be in Jerusalem, but have family living
in Israel who are interested in Ostrow research, please
let them know about this breakfast gathering, and ask
them to contact me.

If you are able to join us, please let me know at <JRBaston@aol.com>

Thank you, and hoping to see you on July 7.

Judy Baston
Stanley Diamond
For the Ostrow Mazowiecka Research Family

**More information on the Tenant Registers, as well as
the Ostrow Mazowiecka Research Family, is available at
<http://erosenbaum.netfirms.com/ostrow/>


JRI Poland #Poland Ostrow Mazowiecka Research Family to meet in Jerusalem #poland

Jrbaston
 

Researchers with a connection to Ostrow Mazowiecka,
Poland are invited to an informal breakfast gathering
of the Ostrow Mazowiecka Research Family (OMRF) in
Jerusalem on Wednesday, July 7, during the the
International Conference on Jewish Genealogy at
the Jerusalem Renaissance Hotel.

We are scheduled to get together at 8 a.m.in the
Renaissance Hotel coffee shop. Please let me know
if you can join us so we'll know how large a table to
reserve.

We will be discussing the project to extract all of the
information in the Books of Residents (Tenant Registers)
of Ostrow Mazowiecka, the translation of the Ostrow
Mazowiecka Yizkor Book, as well as other new and
important projects in which the "Family" is involved.**

If you will not be in Jerusalem, but have family living
in Israel who are interested in Ostrow research, please
let them know about this breakfast gathering, and ask
them to contact me.

If you are able to join us, please let me know at <JRBaston@aol.com>

Thank you, and hoping to see you on July 7.

Judy Baston
Stanley Diamond
For the Ostrow Mazowiecka Research Family

**More information on the Tenant Registers, as well as
the Ostrow Mazowiecka Research Family, is available at
<http://erosenbaum.netfirms.com/ostrow/>


VM 4207: captain Harry SPENCER handwriting, Ellis Island #general

Daniel Vangheluwe <vangheluwe-smietan@...>
 

Dear genners

I'm trying to decipher the handwritting of Harry SPENCER, born 1880, master
or captain of differents ships, including the american SS Calamares.

The document is available on VM 4207

Harry noted the informations about a certain Karl HERSHON, passenger, "born
Poland" 6 march 1875, americanized ( his petition for
naturalization according to the Brooklyn naturalisation index for1907/1924
is not more precise as "Volume N° 29, page 229")

Some genners already helped me to read "Born Poland" "sup (or nat) at ...12
april 1912"

The document is a ship manifest available on Internet, on Ellis Island Data
Base.

Any help to decipher this document woul be greatly apprecied

Daniel VANGHELUWE
France

MODERATOR NOTE: Direct URL to the image is:
http://data.jewishgen.org/ViewMate/ALL/viewmateview.asp?key=4207


JewishGen Discussion Group #JewishGen VM 4207: captain Harry SPENCER handwriting, Ellis Island #general

Daniel Vangheluwe <vangheluwe-smietan@...>
 

Dear genners

I'm trying to decipher the handwritting of Harry SPENCER, born 1880, master
or captain of differents ships, including the american SS Calamares.

The document is available on VM 4207

Harry noted the informations about a certain Karl HERSHON, passenger, "born
Poland" 6 march 1875, americanized ( his petition for
naturalization according to the Brooklyn naturalisation index for1907/1924
is not more precise as "Volume N° 29, page 229")

Some genners already helped me to read "Born Poland" "sup (or nat) at ...12
april 1912"

The document is a ship manifest available on Internet, on Ellis Island Data
Base.

Any help to decipher this document woul be greatly apprecied

Daniel VANGHELUWE
France

MODERATOR NOTE: Direct URL to the image is:
http://data.jewishgen.org/ViewMate/ALL/viewmateview.asp?key=4207


SHAFFER - Bryasnysz #general

Richard Shaffer <richardjshaffer@...>
 

Any information please for tracing

Joseph SHAFFER, born Bryasnysz, Warsaw,Jan 1881.

Came to Manchester, England, sometime before 1901.
Family left in Poland, may have emmigrated to other countries.

Has anyone heard of the birth town?

with thanks Richard Shaffer, Manchester, England

MODERATOR NOTE: The ShtetlSeeker is a database of towns that allows
soundex searching -- returning possible alternate spellings of
town names. You can find it at <http://www.jewishgen.org/ShtetlSeeker


JewishGen Discussion Group #JewishGen SHAFFER - Bryasnysz #general

Richard Shaffer <richardjshaffer@...>
 

Any information please for tracing

Joseph SHAFFER, born Bryasnysz, Warsaw,Jan 1881.

Came to Manchester, England, sometime before 1901.
Family left in Poland, may have emmigrated to other countries.

Has anyone heard of the birth town?

with thanks Richard Shaffer, Manchester, England

MODERATOR NOTE: The ShtetlSeeker is a database of towns that allows
soundex searching -- returning possible alternate spellings of
town names. You can find it at <http://www.jewishgen.org/ShtetlSeeker


Nelly WILSON nee JUSSEM, Bristol UK #general

Bernard Kouchel <koosh@...>
 

Nelly Wilson nee Jussem executed a
Yad Vashem Pages of Testimony form for her
mother, Regina (Rifka) nee RAWER, born Drohibitch,
resided Vienna until 1942.
In 1991 Nelly lived in Cairns Rd XX, Bristol England.
I'm seeking contact info on descendants of this family.
Please reply privately to:
--
Bernard Kouchel
koosh@att.net

MODERATOR NOTE: Street address number deleted in accordance with JewishGen
privacy policy.


JewishGen Discussion Group #JewishGen Nelly WILSON nee JUSSEM, Bristol UK #general

Bernard Kouchel <koosh@...>
 

Nelly Wilson nee Jussem executed a
Yad Vashem Pages of Testimony form for her
mother, Regina (Rifka) nee RAWER, born Drohibitch,
resided Vienna until 1942.
In 1991 Nelly lived in Cairns Rd XX, Bristol England.
I'm seeking contact info on descendants of this family.
Please reply privately to:
--
Bernard Kouchel
koosh@att.net

MODERATOR NOTE: Street address number deleted in accordance with JewishGen
privacy policy.


Update on Morris MILLER Liquors & family #general

s_wiener@...
 

Dear Genners,

Leave it to JewishGen to help jump-start a [perceived]
brick wall situation. (How many metaphors can I mix
in one sentence?) I have received the best assistance
in the shortest amount of time possible. While I have
thanked those who have helped me individually, they
deserve group recognition for their wonderful
assistance.

In days I received: e-mails with remembrances of
Morris Miller's store, names of contacts who worked in
the liquor industry with the Millers, newspapers
clippings of obituaries and society notices about the
family, census information AND the name and phone
number of Morris Miller's surviving daughter-in-law.

I cannot say enough about the generosity of the
members of this group.

So, since I am going to be in the D.C. area this week,
I thought I'd run the names of another part of the
family past the group to see if anyone remembers these
people. I doubt if they are as well-known as Morris
Miller but here it goes.

My husband's great-grandmother brought her siblings
over >from "Austria" sometime after 1906. For reasons
that I do not know, while Gussie/Gittel GLASSER nee
BLAU b. 1889 resided in NYC, her sisters all moved to
D.C. Her brother Yitzak BLAU, remained in NYC.

So, does anyone remember:

Sara GERSTENFELD nee BLAU, married to Leon GERSTENFELD
Sara GERSTENFELD died 1977 Washington, DC
Leon Gerstenfeld died 1981 Washington, DC
children: Frances and Ann
Ann GERSTENFELD married Oscar SISLEN
Oscar SISLEN died 2001 Silver Spring, MD

Hilda SPENCER nee BLAU, married to ???? SPENCER
Hilda SPENCER died 1989 Albany, CA
child: Frances
Frances SPENCER married ???? COTTER [div]
Frances lives in Albany, CA

Pauline Unknown nee BLAU, married to husband Unknown
child: Ruth
Ruth Unknown married Harry H. BLUE
Harry BLUE died 1995 in Washington, DC

Isabelle GOTTLIEB nee BLAU, married to Max GOTTLIEB
Isabelle GOTTLIEB died 1973 Beverly Hills, CA
Max GOTTLIEB died 1986 Beverly Hills, CA

Yitzak BLAU m. wife Unknown
children: Edward H. and Ruth
Edward H. BLAU married Dorothy A. Unknown
Edward H. BLAU died 1985 Woodmere, NY
Dorothy A. BLAU died 2000 Woodmere, NY

Any help or suggestions are welcome. We do have
occassional contact with France SPENCER-COTTER but she
has not been a help with information about the family.

Much thanks in advance,
Shellie Wiener
San Francisco, CA

Researching >from this branch only:
BLAU - "Austria"
GLASSER - Boston
PERLMAN, WACHENBERG - Russia

MODERATOR'S NOTE:
As have been successful in your research, you may wish
to mark this success by making a financial contribution
to the work of JewishGen.
For details of how you can support their work,
please go to
www.jewishgen.org/JewishGen-erosity


JewishGen Discussion Group #JewishGen Update on Morris MILLER Liquors & family #general

s_wiener@...
 

Dear Genners,

Leave it to JewishGen to help jump-start a [perceived]
brick wall situation. (How many metaphors can I mix
in one sentence?) I have received the best assistance
in the shortest amount of time possible. While I have
thanked those who have helped me individually, they
deserve group recognition for their wonderful
assistance.

In days I received: e-mails with remembrances of
Morris Miller's store, names of contacts who worked in
the liquor industry with the Millers, newspapers
clippings of obituaries and society notices about the
family, census information AND the name and phone
number of Morris Miller's surviving daughter-in-law.

I cannot say enough about the generosity of the
members of this group.

So, since I am going to be in the D.C. area this week,
I thought I'd run the names of another part of the
family past the group to see if anyone remembers these
people. I doubt if they are as well-known as Morris
Miller but here it goes.

My husband's great-grandmother brought her siblings
over >from "Austria" sometime after 1906. For reasons
that I do not know, while Gussie/Gittel GLASSER nee
BLAU b. 1889 resided in NYC, her sisters all moved to
D.C. Her brother Yitzak BLAU, remained in NYC.

So, does anyone remember:

Sara GERSTENFELD nee BLAU, married to Leon GERSTENFELD
Sara GERSTENFELD died 1977 Washington, DC
Leon Gerstenfeld died 1981 Washington, DC
children: Frances and Ann
Ann GERSTENFELD married Oscar SISLEN
Oscar SISLEN died 2001 Silver Spring, MD

Hilda SPENCER nee BLAU, married to ???? SPENCER
Hilda SPENCER died 1989 Albany, CA
child: Frances
Frances SPENCER married ???? COTTER [div]
Frances lives in Albany, CA

Pauline Unknown nee BLAU, married to husband Unknown
child: Ruth
Ruth Unknown married Harry H. BLUE
Harry BLUE died 1995 in Washington, DC

Isabelle GOTTLIEB nee BLAU, married to Max GOTTLIEB
Isabelle GOTTLIEB died 1973 Beverly Hills, CA
Max GOTTLIEB died 1986 Beverly Hills, CA

Yitzak BLAU m. wife Unknown
children: Edward H. and Ruth
Edward H. BLAU married Dorothy A. Unknown
Edward H. BLAU died 1985 Woodmere, NY
Dorothy A. BLAU died 2000 Woodmere, NY

Any help or suggestions are welcome. We do have
occassional contact with France SPENCER-COTTER but she
has not been a help with information about the family.

Much thanks in advance,
Shellie Wiener
San Francisco, CA

Researching >from this branch only:
BLAU - "Austria"
GLASSER - Boston
PERLMAN, WACHENBERG - Russia

MODERATOR'S NOTE:
As have been successful in your research, you may wish
to mark this success by making a financial contribution
to the work of JewishGen.
For details of how you can support their work,
please go to
www.jewishgen.org/JewishGen-erosity


Research at Jerusalem Conference #courland #latvia

Martha Lev-Zion <martha@...>
 

As we are reaching the home stretch, we are putting the final touches on
the program for the Jewish Genealogy Conference in Jerusalem. We have made
arrangements with the Chevra Kadisha [Burial Society] to enable you to
search for where your relatives might be buried in Jerusalem [only]. We are
posting a downloadable .pdf on our website:
http://www.isragen.org.il/ROS/Form-Jeru-Bur-Soc.pdf
This file should be printed, filled out and returned to us as instructed on
the form. When you arrive at the Conference, the information will be
waiting for you. We will continue this service after the conference as
well, but preference until then will be given to those registered for the
conference.
Yad Vashem has informed us that they have extended their hours for research
during the conference. Their hours for the week of 4 - 9 July will be as
follows:
Sunday, Tuesday, Wednesday, Thursday: 8:30 am-7:00 pm. Storerooms
(containing most of the books and all the archival material) close at 5:00
pm. but the reading room will remain open until 7:00pm.
Monday: 8:30 am-5:00 pm. Storerooms close at 3:30 pm.
Friday: 8:30-12:30. Storerooms close at 11:00.
Note: The names database and computerized indexes are available on the
computers in the reading room, and in extra rooms which will be opened
according to need. The information desk at the entrance to the reading room
will be able to direct you to these overflow rooms.
Our volunteers will be available to help you with foreign languages.
You can always find the latest news of the conference by going to our
website: http://www.jewishgen.org/jerusalem2004 and clicking on "news" in
the left hand column!
See you in Jerusalem!
Martha
--
Martha Levinson Lev-Zion, Ph.D.
The 24th IAJGS International Conference on Jewish Genealogy
Jerusalem, July 4-9, 2004
http://www.jewishgen.org/jerusalem2004


Courland SIG #Courland #Latvia Research at Jerusalem Conference #courland #latvia

Martha Lev-Zion <martha@...>
 

As we are reaching the home stretch, we are putting the final touches on
the program for the Jewish Genealogy Conference in Jerusalem. We have made
arrangements with the Chevra Kadisha [Burial Society] to enable you to
search for where your relatives might be buried in Jerusalem [only]. We are
posting a downloadable .pdf on our website:
http://www.isragen.org.il/ROS/Form-Jeru-Bur-Soc.pdf
This file should be printed, filled out and returned to us as instructed on
the form. When you arrive at the Conference, the information will be
waiting for you. We will continue this service after the conference as
well, but preference until then will be given to those registered for the
conference.
Yad Vashem has informed us that they have extended their hours for research
during the conference. Their hours for the week of 4 - 9 July will be as
follows:
Sunday, Tuesday, Wednesday, Thursday: 8:30 am-7:00 pm. Storerooms
(containing most of the books and all the archival material) close at 5:00
pm. but the reading room will remain open until 7:00pm.
Monday: 8:30 am-5:00 pm. Storerooms close at 3:30 pm.
Friday: 8:30-12:30. Storerooms close at 11:00.
Note: The names database and computerized indexes are available on the
computers in the reading room, and in extra rooms which will be opened
according to need. The information desk at the entrance to the reading room
will be able to direct you to these overflow rooms.
Our volunteers will be available to help you with foreign languages.
You can always find the latest news of the conference by going to our
website: http://www.jewishgen.org/jerusalem2004 and clicking on "news" in
the left hand column!
See you in Jerusalem!
Martha
--
Martha Levinson Lev-Zion, Ph.D.
The 24th IAJGS International Conference on Jewish Genealogy
Jerusalem, July 4-9, 2004
http://www.jewishgen.org/jerusalem2004